Umweltbildung & Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)
Klimawandel und Biodiversität verstehen
Umweltbildung ist für mich Brücke und Bewegung zugleich – sie verbindet Wissen mit Verantwortung, Empathie mit Handlungsfähigkeit. Ich arbeite sowohl in der Kinder- und Jugendbildung als auch in der Erwachsenenbildung und im Training for Trainers/Teachers, um Nachhaltigkeit auf allen Ebenen lebendig werden zu lassen.
In meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gestalte ich Lernräume, in denen Natur nicht nur Thema, sondern Erfahrung wird. Durch Workshops zu Klimawandel, Artenvielfalt und Umweltgerechtigkeit entdecken Teilnehmende spielerisch, wie Ökologie, Gemeinschaft und globale Verantwortung zusammenhängen. Dabei nutze ich kreative Methoden – von Rollenspielen über Storytelling bis hin zu Experimenten und Naturerfahrungsangeboten.
In der Erwachsenenbildung und im Training for Trainers geht es mir darum, Lehrende und Multiplikator:innen zu befähigen, diese Themen eigenständig weiterzutragen. Wir entwickeln gemeinsam methodische Ansätze, um komplexe Umweltfragen verständlich zu machen, Reflexionsprozesse anzuregen und Lernende zu aktivem Handeln zu motivieren.
Landwirtschaft im Wandel
Meine Erfahrungen aus Projekten im Bereich Agri-Photovoltaik und Naturschutz fließen direkt in meine Bildungsarbeit ein. Dort habe ich mich mit nachhaltiger Landwirtschaft, Erneuerbaren Energien und regionalen Ernährungssystemen beschäftigt.
In meinen Workshops und Trainings verbinde ich dieses Wissen mit pädagogischer Praxis: Wie kann Ernährung Bildung werden? Wie können wir über Konsum, Boden, Energie und Verantwortung sprechen – so, dass es Kinder wie Erwachsene gleichermaßen erreicht?
Ich setze auf praxisorientierte Methoden, die Kopf, Herz und Hand verbinden – vom gemeinsamen Erforschen regionaler Produkte bis hin zu Zukunftswerkstätten für nachhaltige Ernährung.


Globale Perspektiven in der Umweltbildung
Umweltbildung endet für mich nicht an nationalen Grenzen. Durch meine Zusammenarbeit mit der Melton Foundation, Goals Connect e.V. und Culture Goes Europe e.V. bringe ich globale Perspektiven in lokale Bildungskontexte. Ich arbeite mit jungen Erwachsenen ebenso wie mit Pädagog:innen daran, globale Gerechtigkeit, koloniale Kontinuitäten und die SDGs (Sustainable Development Goals) erfahrbar zu machen.
So entstehen Räume, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale und kulturelle Aufgabe ist.
Mein Ansatz: Bildung als Empowerment
Echte Veränderung beginnt, wenn Menschen spüren, dass sie selbst Teil der Lösung sind. Ob im Klassenzimmer, auf einer Wiese oder in einem Trainer:innen-Workshop – ich gestalte Bildungsprozesse, die Selbstwirksamkeit fördern und Perspektiven öffnen.
Denn Bildung für nachhaltige Entwicklung heißt für mich: Verstehen, Verbinden, Verändern – gemeinsam, generationenübergreifend und global.
